Da muss ich doch mal den letzten Eintrag überbieten. Ich bin seit Donnerstag letzter Woche in unserer schönen Hauptstadt. Berlin – für alle, die überlegt haben. Berlin ist eine sehr interessante Stadt. Wo ich bei Hamburg sagen musste, es ist eine schöne Stadt, ist Berlin von Straßenzug zu Straßenzug so verschieden, dass mir das Wort nicht als passend erscheint. Was mir sofort aufgefallen ist, ist die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen hier. Nach einer Stunde verzweifelter Parkplatzsuche bekam ich ein “Da hinterm Banhof, da kannste prima parken” von einem echten Berliner. Naja, ich habe denn dort auch prima geparkt, ist nämlich wirlich alles umsonst. Prima. Ich habe mir in den vergangenen Tagen einige Stadtteile angeschaut, bin aber immer noch unentschlossen, wo es genau hingehen soll. Eine Bedingung ist, dass ich meine beiden Katzen rauslassen kann. Sie sollen endlich auch einen Duft von Freiheit geniessen können. Über meine alternative Wohnmöglichkeit schreibe ich am besten erstmal nix, da bin ich selber zu gespannt.
Ansonsten hat mich meine Studienkollegin (2. Studium Medienwirtschaft in Wiesbaden) Julia sehr gut unterhalten. Wir haben uns das klägliche Ende unserer Jungs in der EM angeschaut und waren schon Cocktails trinken im Zeitlos. So langsam finde ich mich auch ohne Karte in der Stadt zurecht und habe auch das Liniennetz der Öffis durchschaut. Im Vergleich zu Frankfurt wirklich ein Klacks. Heute Nacht werde ich noch die Ottomane meiner Schwester besetzen und morgen früh Richtung Wiesbaden aufbrechen. Bei angesagten 30 Grad (im Schatten) wird die Autofahrt sicherlich toll. Bis denne.