Ich habe gestern mal wieder den Film Eragon über mich ergehen lassen. Viel zu Lernen gibt es eigentlich nicht bei diesem Film. Abgesehen davon vielleicht dass Drachen Fleischfresser sind und Bartwuchs nicht notwendig ist, um ein Filmstar zu werden (aber das wissen wir eigentlich auch schon seit Legolas´ Auftritt im Herrn der Ringe). Am Ende gab es aber doch noch etwas Bemerkenswertes. Dort schickt der Oberbösewicht Galbatorix seinen obersten Unterschurken, den “Schatten”, aus, um den guten Estragon ein für alle Mal zu töten. Über die Einschüchterungstaktik, mit der Galbatorix seinen Schergen “motiviert” könnte ich vielleicht noch hinwegsehen, doch er hat trotzdem einen Kardinalfehler begangen: bei dieser absolut wichtigen Sache, die über Wohl und Weh seiner selbst entscheidet, die sogar vorherprophezeiht ist…. da macht er was?!? Er schickt seine rechte Hand, Mr. Shadow. Dieser muss natürlich versagen und so wird dem Schauspieler des Eragon erlaubt, im zweiten Teil wieder sein blondes Haar in die Kamera zu halten.
Was lehrt uns das? Ganz einfach: Bei den wirklich wichtigen Dingen kann man die Verantwortung für das Gelingen nicht abgeben. Daher überlegt Euch das nächste Mal gut, welche Aufgaben ihr selbst erledigt und welche nicht. Gute Chefs kennen den Unterschied.
ich denke, eltern müßten kindern mehr aufgaben überlassen.
wir können das alles, wir brauchen nichts mehr zu beweisen.
wir können uns ruhig mal bedienen lassen, es muß dann natürlich auch einer tun.
eltern wollen dann im hohen alter selbst bestimmen, wie sie leben. dann merkt man endlich, wie wichtig es ist das auch seinen kindern zu erlauben. in diesem sinne wird das jahr 2008 ablaufen.