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Die Sichtbarkeit der Arbeit

Es ist 20.3o Uhr, ich sitze in meiner Küche, mein Abendbrot lacht mich an und ich denke darüber nach, was ich heute geschafft habe.

Zuerst fällt mir ein, dass ich eine Ladung Wäsche gewaschen und aufgehängt habe. Das zumindest ist sicher. Die Wäsche hängt drüben auf dem Wäscheständer. Außerdem habe ich wohl für meine Kunden gearbeitet. Das muss wohl so sein, weil ich einige Stunden am Rechner verbracht habe. Sehen kann ich davon nichts. Diese vielen Stunden in Telefonkonferenzen, im Grafikprogramm, vor Quellcode… und am Ende sehe ich davon nichts in der realen Welt. Das kann einen ganz schön fertig machen.
Mir geht es oft so. Ich schalte irgendwann abends den Rechner aus mit dem Gefühl, ich hätte nichts getan. Der Gegenbeweis sind die Rechnungen, die ich stellen kann, aber der Zweifel bleibt. Wie gerne würde ich eine Arbeit haben wie ein Schreiner. Wenn er einen Stuhl hergestellt hat, hat er der wirklichen Welt etwas hinzugefügt, nicht nur abstrakte Einsen und Nullen. Sicher – man könnte sagen, dass eine Website auch sichtbar ist. Mit dem Anfassen tue ich mich aber dann schon schwer. Und Muskeln habe ich dafür auch nur marginal bewegt.
Und um dieses gute Gefühl zu haben, dass ich heute etwas geschafft haben, dass dies ein „guter Tag” war, dafür mache ich gleich noch den Abwasch.

Fundstück im Netto – Flecke

Gestern war mal wieder Aktion „Voller Kühlschrank” angesagt. Da ich eh einen Spaziergang machen wollte, um mal das Haus verlassen, schlenderte ich also an den Reiehen der Netto-Produkte entlang und bin an folgendem Produkt hängengeblieben:

Um sicherzugehen, dass es sich um etwas essbares handelt, habe ich die Verkäuferin gefragt und diese wiederum ihre Kollegin, ob sie wüssten wir man die „Süß-sauere Flecke” ist. Antwort: Keine Ahnung, aber so etwas rühren sie eh nicht an…

Was also verbirgt sich hinter dieser traditionell thüringischen Spezialität?
Wikipedia gibt die Anwort.
„Kutteln, Fleck oder Kaldaunen ist die küchensprachliche Bezeichnung für den gewöhnlich in Streifen geschnittenen Vormagen (Pansen) von Wiederkäuern. Sie gehören zu den Innereien. Neben Kutteln vom Schaf und vom schon selbst fressenden Kalb (Fresser) werden vor allem Kutteln vom Rind verwendet. ”

Bei meinem Produkt handelt es sich allerdgins um die Innereien vom Schwein. Ich konnte der Versuchung widerstehen, es einmal selbst zu probieren, doch falls sich jemand findet, der dies tun möchte, spendiere ich ein Glas vom Fleck weg.

Vielen Dank …

… für die lieben Wünsche und Besserungswünsche. Euch allen noch eine tolle Woche und Glückauf!
Euer Benno

Mein Wohnmantel

Auf vielfachen Wunsch, ein Foto von meinem neuen Wohnmantel, dem sinnvollsten Produkt, seit es Toaster gibt…

Mein Wohnmantel und ich

Was ist für einen Mann das Schönste im Leben?

„Zu kämpfen mit dem Feind,
ihn zu verfolgen und zu vernichten,
und sich zu erfreuen an dem Geschrei der Weiber.”
Conan der Barbar (alias Arnold Schwarzenegger)

Shooter-Fan

Wie einige vielleicht schon gemerkt haben, ich bin ein großer Ego-Shooter-Fan. Damals auf dem C64 nicht so gesegnet, habe ich so manche Mark in Spielhallenautomaten gesteckt, um Zombies, mutierte Insekten und sogar Dinosaurier ins Jenseits zu schicken. Wobei man bei den Dinosauriern schon vor mir Erfolg hatte und man Zombies rein von der Idee her ja eh nicht mehr töten kann… aber wie dem auch sei.

Mit der Wii bin ich schon recht na dran am Arcade-Feeling, auch wenn die Grafik nicht ganz so mithalten mag. Das tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch. Für die Wii-Gemeinde (inklusive mich) ist es ein Unding, dass nach Resident Evil IV der Nachfolger für die Wii nicht angekündigt ist. Sollte ich mir extra für dieses Spiel eine weitere Konsole zulegen müssen….?!?

Ist zwar echt ein Hardcore blutiges Gemetzel-Spiel, aber es macht trotzdem Spaß. Nur nicht in einer ländlichen Umgebung im Dunkeln in einem einsamen Haus spielen. Das beschert schlaflose Nächte…

Texte in Jobausschreibungen

Das habe ich gerade gefunden und dachte: Häh!?

„Es erwartet Sie ein zukunftsorientierter Arbeitsplatz in einem Team mit interessanten, innovativen und abwechslungsreichen Entwicklungsmöglichkeiten bei leistungsgerechter Vergütung.”

Frage Nummer 1: Was ist ein zukunftsorienterter Arbeitsplatz? Wird der sich am Ende für die Zukunft jemand anderen suchen?
Frage Nummer 2: Was sind interessante, innovative, abwechslungsreiche Entwicklungsmöglichkeiten? Okay, interessant lasse ich durchgehen, aber innovativ und abwechslungsreich?!? Heisst das, dass man sich andauernd in verschiedene Richtungen entwickeln muss? Deutet das am Ende auf einen Chef hin, der nicht weiß in welche Richtung es gehen soll. Heute so – morgen so? Und das Wort „innovativ” geht mal gar nicht. „Innovative Entwicklungsmöglichkeiten” sagen wahrscheinlich, dass man auch flexibel ab und zu komplett neue Aufgaben bekommt, die nicht in der Jobbeschreibung standen… – da möchte ich lieber retro sein und mit einem Mitarbeiterentwicklungsplan arbeiten.

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