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Vielen Dank …

… für die lieben Wünsche und Besserungswünsche. Euch allen noch eine tolle Woche und Glückauf!
Euer Benno

Mein Wohnmantel

Auf vielfachen Wunsch, ein Foto von meinem neuen Wohnmantel, dem sinnvollsten Produkt, seit es Toaster gibt…

Mein Wohnmantel und ich

Was ist für einen Mann das Schönste im Leben?

„Zu kämpfen mit dem Feind,
ihn zu verfolgen und zu vernichten,
und sich zu erfreuen an dem Geschrei der Weiber.”
Conan der Barbar (alias Arnold Schwarzenegger)

Shooter-Fan

Wie einige vielleicht schon gemerkt haben, ich bin ein großer Ego-Shooter-Fan. Damals auf dem C64 nicht so gesegnet, habe ich so manche Mark in Spielhallenautomaten gesteckt, um Zombies, mutierte Insekten und sogar Dinosaurier ins Jenseits zu schicken. Wobei man bei den Dinosauriern schon vor mir Erfolg hatte und man Zombies rein von der Idee her ja eh nicht mehr töten kann… aber wie dem auch sei.

Mit der Wii bin ich schon recht na dran am Arcade-Feeling, auch wenn die Grafik nicht ganz so mithalten mag. Das tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch. Für die Wii-Gemeinde (inklusive mich) ist es ein Unding, dass nach Resident Evil IV der Nachfolger für die Wii nicht angekündigt ist. Sollte ich mir extra für dieses Spiel eine weitere Konsole zulegen müssen….?!?

Ist zwar echt ein Hardcore blutiges Gemetzel-Spiel, aber es macht trotzdem Spaß. Nur nicht in einer ländlichen Umgebung im Dunkeln in einem einsamen Haus spielen. Das beschert schlaflose Nächte…

Texte in Jobausschreibungen

Das habe ich gerade gefunden und dachte: Häh!?

„Es erwartet Sie ein zukunftsorientierter Arbeitsplatz in einem Team mit interessanten, innovativen und abwechslungsreichen Entwicklungsmöglichkeiten bei leistungsgerechter Vergütung.”

Frage Nummer 1: Was ist ein zukunftsorienterter Arbeitsplatz? Wird der sich am Ende für die Zukunft jemand anderen suchen?
Frage Nummer 2: Was sind interessante, innovative, abwechslungsreiche Entwicklungsmöglichkeiten? Okay, interessant lasse ich durchgehen, aber innovativ und abwechslungsreich?!? Heisst das, dass man sich andauernd in verschiedene Richtungen entwickeln muss? Deutet das am Ende auf einen Chef hin, der nicht weiß in welche Richtung es gehen soll. Heute so – morgen so? Und das Wort „innovativ” geht mal gar nicht. „Innovative Entwicklungsmöglichkeiten” sagen wahrscheinlich, dass man auch flexibel ab und zu komplett neue Aufgaben bekommt, die nicht in der Jobbeschreibung standen… – da möchte ich lieber retro sein und mit einem Mitarbeiterentwicklungsplan arbeiten.

Ich habe noch ne Weile bei einem kleinen Waldspaziergang weitergedacht. Momentum (abgeguckt aus Bodo Schäfers Buch „Die Gesetze der Gewinner”) beschreibt die Voraussetzung für anhaltende Motivation eigentlich ganz gut. Ein Zug, der in voller Fahrt ist, ist nicht leicht aufzuhalten… aber darauf wollte ich gar nicht eingehen.

Dass jedwede Art von Handlung Energie freisetzt ist falsch. Denn dann könnte man auch den ganzen Tag Fernsehen schauen oder Computer spielen und würde sich so richtig energiegeladen und motiviert fühlen hinterher, doch das Gegenteil ist der Fall.
Also muss man unterscheiden zwischen energiefreisetzenden Aktivitäten und energiearmen bis energiefressenden Aktivitäten. Ich glaube, der Unterschied ist in der Bewegung zu suchen. Generell sind alle Aktivitäten, bei der eine Bewegung (sowohl körperliche als auch geistige) stattfindet, energiefreisetzend. Aktivitäten, die nicht bewusst wahrgenommen werden (wie zum Beispiel Essen beim Fernsehen), energiebindend. Die Frage bleibt, wann zum Beispiel Medienkonsum wie Fernsehen, Kino oder Musik gut für uns sind und wann nicht…?!

Ich bin (hoffentlich) gerade aus einem tiefen Motivationsloch gekrochen. In diesem Zuge habe ich mir einige meiner älteren Blogbeiträge zum Thema Arbeit und Motivation durchgelesen und war erstaunt, welche schlauen Dinge ich geschrieben habe und wie wenig ich mich selbst daran gehalten habe. Wie gut, dass ich immer wieder in mein Artikelarchiv zurückgehen kann.

Wenn der eigene Drang der Arbeit nachzugehen nachlässt, ist das erstmal wie ein Mühlstein, den man fortan ständig mit sich herumschleppt. Ich habe dann immer das Gefühl, nicht voran zu kommen und dazu noch in die falsche Richtung zu stolpern. Der Mühlstein befindet sich natürlich nur in unseren Köpfen, doch mahlt er immer und immer wieder die gleichen zersetzenden Gedanken. Bin ich im richtigen Job, was mache ich eigentlich hier, wem nützt das, ich würde lieber was anderes machen, ich fühle mich gefangen, wie lange wird das noch so weitergehen…? Zweifel – Selbstzweifel und ein Gefühl der Gefangenschaft kommt dann hoch. Gefangen in den Umständen und gegeißelt vom Leben… doch HALT! – und das hat mich dieses Mal aus meinem Loch geholt: ich habe es selbst in der Hand. Wenn die Umstände nicht meinen Erwartungen ensprechen, kann ich sie ändern oder zumindest meine Erwartungshaltung ändern. Dann sieht die Welt wieder ganz anders aus.

Vergleiche
Ich bin der Meinung, dass die meisten Depressionen (und dazu zähle ich auch die Motivationslöcher) sich aufgrund von Vergleichen bilden. Die Unzufriedenheit, die sich später in Wut verwandeln kann, wird geschürt durch den ständigen Seitenblick. Der Vergleich  mit anderen Menschen: Der Kollege, der mehr verdient, XY, der mehr Freizeit hat, Freund Z, der eine Freundin hat, ABC, der total gesund ist und so weiter und so fort. Der zeitliche Vergleich a la  „Früher war alles besser”.  Diese Gedanken drehen sich immer und immer weiter in unserem Kopf herum und hindern uns daran, das Leben in die eigene Hand zu nehmen. Sie lähmen und sie zerstören auf Dauer jedwedes Selbstbewustsein. Die einen enden als Häuflein Elend, die anderen verbergen sich hinter Mauern von Wut und Aggression.

Natürlich gibt es auch den Vergleich mit den scheinbar unter uns stehenden. Dieser Blick ist fast noch schlimmer. Er führt oft zu Selbstzufriedenheit und im ärgsten Fall zu Arroganz. „Was hat DER denn schon geleistet im Leben?” oder „Das geschieht ihm ganz recht…” – unterm Strich sagt man immer: Ich bin besser als der andere.

Ich denke, ein besserer Weg, wie man mit Vergleichen umgehen kann, ist es in Freude oder in Mitgefühl für den anderen zu vewandeln und daraus ein Handeln abzuleiten, welches demjenigen weiterhilft. Der Bezug auf das eigene Leben sollte aus oben genannten Gründen eher im Hintergrund stehen.

Der Ausweg
Mein Weg aus der Lebenslähmung, wie ich es einmal nennen möchte,  hat sich in der Badewanne ergeben, meinem Meditationsort :-)
Der Satz ist so aufgepoppt: Ergebnisse folgen Handlungen.
Das hört sich so kurz ziemlich profan an, deshalb möchte ich es erklären. Meine Mutter hat einmal gesagt: wer viel schafft, schafft viel. Im ersten Moment hört sich das nach „Nur harte Arbeit führt zum Erfolg” an, doch darum geht es gar nicht. Nach dem Energieprinzip ist es meiner Meinung nach nämlich egal, WAS man macht. Alles baut Energie auf. Um geschäftlich erfolgreich zu sein, kann es ausreichen, im Privatleben so richtig ein Feuerwerk abzubrennen. Im Endeffekt geht es darum, Momentum aufzubauen. Die Lebensenergie (oder auch Masse) in Schwingung zu versetzen und Geschwindigkeit aufzunehmen. Das habe ich schon ein paar Mal in meinem Leben erfahren, doch bisher nie begriffen. Die Energie, die man an einer Stelle sammelt oder aufbaut, kann man mitnehmen in einen anderen Bereich. Und das schöne ist, wenn man ordentlich Geschwindigkeit (im positiven Sinne) drauf hat, können einen kleine Hindernisse nicht mehr ausbremsen. Hört sich doch gut an, oder?

Also: aktiv werden. Und zwar dort, wo noch Spass ist, dann kommt der Rest von alleine.

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